Künstlerische Leitung

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Das Café in der Wachsfabrik ist vor und nach unseren Veranstaltungen geöffnet. 

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Mehr vom Kunstzentrum Wachsfabrik

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Infos über Tanz in Köln und Bonn: TANZwebKoeln

Die GewinnerInnen von 2011: 

Janina Bobrowski "Hot Air Balloon"

HeadFeedHands "(How to be)Almost there"

Photini Meletiadis "Lost in Tradition"

Sophia Guttenhöfer "Schere(n)"

15 Kurzchoreografien standen auf dem Programm des diesjährigen SzoloDuo Prenomination Festivals in Köln.Die Bewerbungen kamen unter anderem aus Bonn, Essen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Köln, Wien und Wuppertal. Die Choreografen selbst vertreten jedoch unterschiedliche Nationen – Deutschland, Frankreich, Griechenland und Israel sind in Köln vor Ort. 

Aus der Zahl der Bewerbungen heraus hat sich ein Thema heraus kristallisiert: Identität und Wahrnehmung des eigenen Ich. Trotz der Einschränkungen in den Möglichkeiten der Vorbereitung und des Aufbaus ist die stilistische Vielfalt enorm. Gearbeitet wird mit oder ohne Requisiten, mit oder ohne Videoprojektionen. Gerade dies macht auch den Charme des Festivals aus.

Auszüge aus dem Sachbericht der Jury des internationalen SoloDuoFesztivals Budapest 2012

"(...) Im Verlauf des Festivals wurde die Frage immer wichtiger, wie das jeweilige Gepräge, die Besonderheiten und die Nuancen der Traditionen von örtlichen Kulturen sowie der globalen und der universalen Kultur in einem jeweils unterschiedlichen kulturellen Umfeld kommuniziert werden können. Hervorragend beschäftigte sich damit Photini Meletiadis im Stück „Lost in Tradition” in Form einer glaubwürdigen Bestandsaufnahme.

(...) 

Es ist stets mit Schwierigkeiten verbunden, wenn verbale Informationen mit dem Tanz oder der Produktion selbst in Beziehung gebracht werden, sei es durch die Wahl des Titels, sei es durch die kurzen Impressionen zur Charakterisierung des Werks, sei es in Hinblick auf die Texte, welche im Stück zum Einsatz kommen. Inspirierend wirkt es und es werden besondere Erwartungen dadurch geweckt, wenn der gewählte Titel Bilder evoziert, welche mit der tatsächlichen Realisierung in ein Spannungsverhältnis treten, wie es in der gelungenen konzeptionellen Produktion „One armed scissors” von Sophia Guttenhoefer der Fall war.”

Begründung der Jury für die Vergabe des Preises bestes Duo 2012 an die Produktion:

[How to be] almost there, Darsteller: Tim Behren und Florian Patschovsky.

„(How to be) almost there zeigt beispielhaft, wie mit einfachen Requisiten und einer Licht-Dramaturgie Theater-Atmosphäre geschaffen werden kann, in der choreografierte Bewegungsabläufe komplett vollzogen werden bis sie ausklingen und jedes Bühnengeschehen seine besondere Dauer erhält. Die beiden Perfomer, Tim Behren und Florian Patschovsky, gestalten aus der physischen Qualität des Akrobaten ein komplexes, multidimensionales Stück, welches das Denken des Tanzes aufweist und auf emotionaler Ebene ebenso überzeugt. Die Vorstellung besaß die Kraft, die Neugier und die gespannte Erwartungshaltung des Zuschauers, was als nächstes passieren würde, über die gesamte Länge der Aufführung aufrechtzuerhalten.