2011 MAD Residenz + Performance

 

Im August öffnete BARNES CROSSING seine Türen für den Nachwuchs: MAD bietet jungen ChoreographInnen und KünstlerInnen sieben Tage lang Raum und Atmosphäre zur Arbeit an Kurzchoreographien und Performances und mündet in der Festivalpräsentation.

 

HIER geht es zu den Kritiken in der Choices und vom Campus. UND HIER zum Trailer!

 


 Das MAD FESTIVAL 2011 präsentierte: 

   Overhead Projekt: Eh la 

Regina Rossi: andamento variable 

    Susanne Grau : Tea, bring me some coffee? 

    Ursula Nill: Recherche # I 

    Fernanda Carvalho Lima: tracing 

   somebody kollektiv: n.n. beißt gedanken

 

 

MAD bietet jungen ChoreographInnen und KünstlerInnen sieben Tage lang Raum und Atmosphäre zur Arbeit an Kurzchoreographien und Performances und mündet in der Festivalpräsentation. 

An beiden Abenden wurden die sechs Kurzproduktionen von je 10-15 Minuten Länge präsentiert, welche in dieser einwöchigen Residenz entstanden bzw. Weiterentwicklungen bereits existierender Stücke waren. 

Ausgewählt wurden junge KünstlerInnen und ChoreographInnen mit unterschiedlichen Hintergründen und Schwerpunkten z.B.  Akrobaten der Hochschule der Zirkuskünste ESAC in Brüssel, Performer des Masterstudiengangs Performance Studies in Hamburg, sowie Studierende und Absolventinnen aus den Fachbereichen Tanz und angewandte Tanzwissenschaften der Hochschule für Musik und Tanz (ZZT) in Köln.

Künstlerische Leitung und Ansprechpartnerinnen sind: Barbara Fuchs und Sonia Franken/ Barnes Crossing

 

Das Programm /// die Recherchen:

Overhead Project: 

 

  Eh la 

Overhead Project ist ein Zusammenschluss der beiden Akrobaten Tim Behren und Florian Patschovsky, beide ausgebildet an der Hochschule  der Zirkuskünste ESAC in Brüssel. Sie touren u.a. mit der Companie HeadFeedHands. Ihre MAD- Residenz beschäftigt sich mit dem Thema ?Ebene im Raum?. Untersucht wird, wie zwei Menschen durch Ergänzung ihrer körperlichen Möglichkeiten, Raumebenen in unterschiedlichen Höhen begehbar machen können.

www.overhead-project.de 



 Regina Rossi: 

andamento variable 

Regina Rossis Abschlussperformance des Masterstudienganges Performance Studies in Hamburg ist eine Auseinandersetzung mit der brasilianischen Frauenidentität. 

Seit 2002 arbeitet die geborene Brasilianerin in Deutschland und Brasilien, u.a. 

mit Ted Stoffer und im Kollektiv Bauchladen Monopol. Angelehnt an feministische 

Künstlerinnen, Samba und Karneval entwickelte Sie in Ihrem Solo die Frage:  Wie 

bewegt mich meine Heimat? 

 

www.reginarossi.wordpress.com

 

 Susanne Grau: 

Tea, bring me some coffee... 

Susanne Grau erarbeitete mit der Tänzerin Lisa Kirsch ihr Stück im Rahmen des ?Junge 

Choreographen Abend? des ZZT, in Köln. Seit 2008 Studierende im ZZT, hinterfragt 

sie für ihr Stück alltägliche Bewegungsabläufe: Wann werden Aktionen zweckfrei?

Ist zweckfrei gleich sinnlos? Die Tänzerinnen beleben die Fantasie des Zuschauenden und damit die Suche nach dem verborgenem Zweck, in dem sie in einer skurril bis humorvollen Atmosphäre ständig neue Angebote liefern.

 

 

Ursula Nill: 

Recherche #1 

Ursula Nill, Absolventin des ZZT in Köln, arbeitet seit 2007 als Tänzerin und 

Choreographin u.a. mit der Company Blue Elephant/ In-Jung Jun, Stefan Dreher, Karin

Beier u.v.m. 

Für MAD plant Ursula Nill erstmalig alleine ein Stück zu erarbeiten. Ausgangspunkt 

ist die Recherche von Bewegungen, die nicht eindeutige Aussagen transportieren, 

weil sie kulturell nicht klar kodiert sind. Der Körper als Oberfläche, gefüllt mit nicht 

offensichtlichen Informationen. 

 

Fernanda Carvalho Lima: 

tracing

Fernanda Carvahlo Lima setzt sich in Ihrem Solo-Projekt ?tracing? mit der 

Anwesenheit von Mensch/Objekt in Raum und Zeit auseinander. Sie beschäftigt sich mit der Frage: Inwiefern können hinterlassene Spuren von Abwesendem fündig gemacht werden?

Als Absolventin des ZZT in Köln, arbeitete sie u.a. mit Vera Sander, Philip Taylor und Limpé Moves zusammen. Seit 2010 arbeitet sie in dem Projekt ?1 minute bewegt Köln?. 

 

www.1minutebewegt.blogspot.com 



somebody kollektiv: 

n.n. beißt gedanken 

Das somebody kollektiv, gegründet 2010 von Judith Ouwens und Gabriela Tarcha nutzt die Residenz um erstmalig eine gemeinsame Idee zu erarbeiten. In einer lecture performance setzen sie sich mit der Trennung von Wissenschaft und Kunst auseinander. Ist sie heute noch sinnvoll und haltbar? 

Zusammen decken beide die Felder Tanz, Choreographie und Germanistik (in Arnheim und Köln) ab. Durch ihr postgraduierten Studium der Tanzwissenschaften am ZZT in Köln wird das Thema nicht nur aus dem Blickwinkel der Tänzerin, sondern auch durch die Brille der angehenden  Tanzwissenschaftlerin betrachtet.  

 

www.somebodykollektiv.de

 

 

Barnes Crossing bedankt sich bei den MAD Festival Förderern:

  • Das Förderprogramm der Sparkasse KölnBonn
  • NRW Landesbüro Freie Kultur

Sowie bei der Stadt Köln und dem Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen für die Förderung unseres Choreographen Netzwerks Barnes Crossing.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Stadtrevue!

Alle MAD Festival Zeichnungen sind von: www.schneiderskunst.de

Das unterste Foto wurde von Martin Miseré zur Verfügung gestellt. 

 


Dateien:
MAD_FESTIVAL.pdf