31.5.- 2.6. techNolimits von DIN A 13 tanzcompany

Installative Tanzperformance & Ausstellung 

BARNES CROSSING – PREMIERE 

31. Mai 2018, 20:30 Uhr

1. und 2. Juni jeweils um 20:30 Uhr

Tickets: 15€ und 10€ ermäßigt

Ticketreservierung: tickets(bei)din-a13.de 

 

VA-Ort: BarnesCrossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst

Wachsfabrik Köln-Rodenkirchen, Industriestraße 170, 50999 Köln

 

Ausstellung: techNOlimits – Körper und Prothetik

Deutsches Sport & Olympia Museum

09.-22. Juni zu den normalen Öffnungszeiten

08. Juni 2018, 19:00 Uhr / Ausstellungseröffnung mit Performance 

11. Juni 2018, 19:00 Uhr / Podiumsdiskussion mit Performance

TICKETS: Keine Reservierung notwendig

VA-Ort: Deutsches Sport & Olympia Museum, Im Zollhafen 1, 50678 Köln

www.sportmuseum.de

 

Pressebilder unter: http://www.meyeroriginals.com/presse/DINA13/techNOlimits/

 

Credits:

Künstlerische Leitung: Gerda König // Choreographie/Konzept: Gerda König, Gitta Roser //

Tanz: John Herman, Damiaan Veens, Ashraf Albesh, Charlotte Virgile, Shiori Harms, Philine Herrlein // Dramaturgie: Ilona Pászthy // Musik: Frank Schulte // Bühnenbild: miegL // Kostüm: Thomas Wien-Pegelow // Licht/Lichtgestaltung: Gerd Weidig // Produktionsleitung: Anastasia Olfert // Produktionsassistenz: Céline Bellut // Produzent: Rolf Emmerich // Kompanie-management: Anika Bendel // PR/ÖA: mechtild tellmann kulturmanagement

Ausstellungskuratoren: Kai Hilger, Claudia Firner

 

Förderer: Aktion Mensch & Arbeiter-Samariter-Bund NRW

Kooperationspartner: Deutsches Sport & Olympia Museum, Ateliers: Manfred Wachendorf - Malerei / Objekte; Schmuck + Objekte Gertraud Lütkefels Wachsfabrik; Malerei Jeannette de Payrebrune Wachsfabrik; Kunst und Schamanismus Friederike Virginia Führer, rahm Zentrum für Gesundheit

Mit freundlicher Unterstützung im Bereich der Prothetik von der Össur Deutschland GmbH durch Dr. Chris Kolbeck.

 

Eine Produktion der DIN A 13 tanzcompany im Auftrag von BARNES CROSSING e.V.

www.barnescrossing.de // www.din-a13.de

 

techNOlimits

Installative Tanzperformance

Die flirrende transparente Welt der digitalen Möglichkeiten verführt unsere Sinne und entführt uns in rauschende Ferne und schillernde Dimensionen.

 

In rasanter Geschwindigkeit entwickeln unsere Daten ihre eigenen logischen Systeme, die schon längst außerhalb unserer Vorstellungskraft liegen.

Raum und Zeit dehnen sich aus in Unendlichkeit und verflüchtigen sich in Illusionen - entlocken uns ein wohliges inneres Lächeln und versprechen die Erfüllung all unserer Wünsche und Sehnsüchte.

 

Mikrochips und Implantate halten Einzug in unseren Organismus, um die Parameter für unsere Gesundheit zu optimieren. Hochentwickelte chipgesteuerte Bein- oder myoelektrische Armprothesen eröffnen die noch ungeahnten Möglichkeiten „technischer Körperlichkeiten“. Die Vision eines „Normideals“ wird geschaffen – unser kleiner alltäglicher Kosmos mutiert zu einer Welt mit uneingeschränkten Möglichkeiten. Eine Fiktion wird Wirklichkeit: der technologisch verbesserte Mensch – hybride Wesen – die Kreation parahumaner Wesen nach Idealnorm.

 

techNOlimits –Körper und Prothetik

Ausstellung

 

Moderne Prothesen sind technische Meisterwerke – Die künstliche Hand wird durch Muskelsignale des Unterarms aktiviert. Das Ersatzknie beugt und streckt sich durch ein virtuoses Zusammenspiel von Muskeln, Mikrochips und -Motoren.

Körper und Prothetik stehen dabei in einer Verbindung, die im Wortsinn unter die Haut geht, denn der technologische Fortschritt weckt die Hoffnung auf Funktionalität, Mobilität und Teilhabe, erzeugt aber auch Bedenken, Unbehagen und offene Fragen: Darf eine Prothese besser sein als das menschliche Original? Wann verwandelt sich ein Mensch in einen Cyborg? Ist es akzeptabel, auf diese Form der Selbstoptimierung zu verzichten?      

Die Ausstellung techNOlimits zeigt einen Ausschnitt des momentan Möglichen, reflektiert verschiedene Perspektiven und wagt einen Blick in die Zukunft.

    

Prothese – Antithese

Podiumsdiskussion zur Ausstellung techNOlimits

 

Meet the Superhumans“ lautete der Slogan der Paralympischen Spiele in London 2012. Auf den entsprechenden Plakaten posierten selbst- und leistungsbewusste Athletinnen und Athleten mit ihren Hi-Tech-Prothesen. Nun geht es im Alltag der meisten Menschen mit Behinderung nicht um Rekorde im Hoch- oder Weitsprung, sondern zumeist um die Option der gesellschaftlichen Teilhabe. Doch die Frage nach der technischen Erweiterbarkeit des menschlichen Körpers mit ihren Vorteilen, Risiken und Nebenwirkungen bleibt faszinierend. Um ihr auf den Grund zu gehen, sprechen wir mit Sportlern, Prothetik-Anwendern und -Produzenten sowie Vertretern der Wissenschaft.

 

DIN A 13 tanzcompany

Der künstlerische Ansatz der DIN A 13 tanzcompany (gegründet 1995) ist geprägt durch die choreografische Auseinandersetzung und Inszenierung der Bewegungsqualität „anderer Körper“.

„techNOlimits“ stellt mit gezielten künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum die Diskussion um die zunehmende Verschmelzung von Körper und Technik in den Fokus.

Die künstlerischen Projekte der DIN A 13 tanzcompany stehen stellvertretend für die Diversität als zentralen Leitbegriff für die künftige Gesellschaftsentwicklung.

Als langjähriges Mitglied von BARNES CROSSING – einem zentralen Ort in der Tanzlandschaft NRW – wird sowohl von der DIN A 13 tanzcompany als auch durch die weiteren Netzwerkmitglieder eine öffentliche Plattform für die künstlerische Entwicklung des mixed-abled Tanz geschaffen.

 

BARNES CROSSING

Barnes Crossing ist ein selbstverwaltetes Netzwerk für TanzPerformanceKunst auf dem unverwechselbaren Gelände der Wachsfabrik in Köln-Rodenkirchen. Barnes Crossing ist Veranstaltungsort, Probenraum, Kommunikationsplattform, Produktionsstätte, Fortbildungsforum, Verein, Netzwerkträger und Nachwuchsförderstelle. Mit 15 Tanzschaffenden vertritt Barnes Crossing ein großes Spektrum des zeitgenössischen Tanzes und einen bedeutenden Teil der Kölner Tanzszene. 

Kunstschaffende erhalten Stärkung, können produzieren, aufführen und sich beheimaten. Das Zusammenwirken erlaubt ständige lokale Präsenz von zeitgenössischem Tanz und ermöglicht damit gleichzeitig international und lokal zu arbeiten. Barnes Crossing schafft durch Rückhalt und Unabhängigkeit Freiräume in denen innovative Experimente gewagt und ausgearbeitet werden können. Mit unserer Arbeits- und Herangehensweise zielen wir auf Partizipation und das Erleben und Ausweiten des eigenen Aktions- und Spielraums. 

 

Deutsches Sport- und Olympia Museum

Eine Trainingseinheit im Boxring, Balancieren auf dem Schwebebalken oder Torwandschießen am Original aus dem ZDF-Sportstudio - Das Deutsche Sport & Olympia Museum ist der Aktivposten der Kölner Museumslandschaft.

Rund 2000 Originalexponate geben die Vorlagen zu den großen und kleinen Geschichten des Sports: Magische Momente zwischen Triumph und Tragödie sind genauso zu erleben wie die bewegte Sporthistorie zwischen Antike und Moderne. Zahlreiche Aktivstationen laden zum Mitmachen ein und erinnern an vergessene und unvergessene Rekorde sowie großartige Athletinnen und Athleten. Neben der ganzen emotionalen Bandbreite des Sports nimmt das Museum auch gesellschaftspolitische Aspekte in den Blick. Dazu gehören der Kampf gegen Doping, der Umgang mit Leistungsdruck und Depression sowie die wachsende Rolle der paralympischen Disziplinen.