25.05. - 27.05. MIRA7_THULEY

 

… als stünde man am Ufer des Sees … als spürte man die Fülle des Wohllauts in der Stille des Moments … als übersetze sich Vergangenes in Gegenwart um gegenwärtig vergangen zu sein … (Zitat aus „Heimat“ von Christian Schüle)

 

Wir sind alle in Bewegung gekommen und gezwungenermaßen auf Wanderschaft- durch Außen- und Innenräume.

Fünf Fremde treffen aufeinander auf der Suche nach dem Eigenen.

Auf Thuley.

 

MIRA7_Thuley ist eine Produktion mit fünf Tänzer*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft und unterschiedlichen Alters. Drei von ihnen sind erwachsene, professionelle Tänzer*innen, die anderen beiden zwei Jugendliche aus Afghanistan. Was sie eint sind ihre Unterschiede und die Lust auf ein tänzerisches Experiment der Gegensätze.

 

MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität und intensiver Bildsprache. Innen und Außen werden in den Dialog gebracht, es wird sichtbar, was unter die Haut geht, und spürbar, was nicht fassbar ist. Experimentell und feinfühlig lotet MIRA Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich und zwischenmenschlich.

 

Fr., 25.05.2018 20h – PREMIERE 

Sa., 26.05.2018 20h

So., 27.05.2018 18h (bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten) 

 

BARNES CROSSING (Freiraum für TanzPerformanceKunst)

Industriestrasse 130; 50999 Köln-Rodenkirchen

 

Ticketpreise: 10,00 € (ermäßigt) /14,00 € (normal) 

Ticketreservierung per email unter: info(bei)mira-performance.de 

Telefonisch: +49-172-9863-234

http://mira-performance.de/ 

                                               

"…Selten erlebt man ein so raffiniertes Dialogisieren auf Augenhöhe zwischen Tanz und Musik. Ausdrucksstark wird hier gearbeitet, so dass dem Publikum letztlich das besondere Erlebnis einer Performance beschert wird, die eine Vorstellung von der archaischen Tiefe menschlicher Bewegung gibt."

Thomas Linden/Kölner Rundschau am 24.10.2017

 

Die seit 2009 interdisziplinär arbeitende Gruppe erarbeitet Performances, die sich auf die Integration visueller, räumlicher und emotionaler Elemente konzentrieren. MIRA verlässt das gewöhnliche Bühnenerlebnis und entwickelt anhand des Konzeptes ein eigenes künstlerisches, äthetisches Raumerlebnis durch die Auswahl besonderer Räumlichkeiten bzw. speziell entwickelter Rauminstallationen.

 

Im inhaltlichen Konzept verschmelzen alle Elemente zu einem Gesamtkunstwerk: Choreografische Performance und Musik sowie die visuelle Idee in Form der Rauminstallation werden in einen engen künstlerischen Dialog gesetzt. In der projektbezogenen Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedener Genres und den Performern gestaltet die Choreografin einen intensiven Dialog, der eine vertiefte interdisziplinäre und gemeinschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht. So öffnet sich MIRA immer wieder aufs Neue für freischaffende Künstler aus verschiedenen Sparten – etablierte wie Nachwuchskünstler – um projektbezogen in konzentrierter Bündelung zusammen zu arbeiten.

 

MIRA unter der künstlerischen Leitung von Julia Riera wurde gegründet von der Choreografin und Tänzerin Julia Riera und der Kamerafrau und Medienkünstlerin Julia Franken (Zusammenarbeit 2009 – 2016). Festes Mitglied der Gruppe ist seit 2011 der Komponist Philip Mancarella.

 

Credits :

Regie/Choreografie: Julia Riera

Musik: Philip Mancarella

Tanz: Fa-Hsuan Chen, Odile Foehl, Mahdi Mosawi, Omid Rezai, Lin Verleger

Dramaturgie: Thomas Falk

Licht : Wolfgang Pütz

P&Ö: Mechtild Tellmann

Foto:Teresa Rothwangl

Produktionsassistenz: Rubina Uenzelmann

 

Gefördert durch:

Stadt Köln Kulturamt,

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW 

 

Kooperationspartner:

Barnes Crossing